Ipad vs Ipad Mini

Apple gilt seit rund 15 Jahren als einer der zukunftsweisenden Hersteller, Produzent und Entwickler leistungsfähiger Technikprodukte. Auch mit dem iPad, welches erstmals im Jahre 2010 angeboten und verkauft wurde, erntete der Global Player in nahezu allen Ländern der Welt große Anerkennung. Seit dem Verkaufsstart der ersten iPad-Generation sind jedoch mehr als zwei Jahre vergangen, und um mit seinen zahlreichen Konkurrenten Schritt und seine Abermillionen Kunden bei Laune halten zu können, hat Apple bis zum heutigen Tage vier weitere Modelle herausgebracht.

Technisch gesehen übertrafen die einzelnen Modelle ihre Vorgänger und waren den Neukauf durchaus wert. Doch insbesondere die letzte Neuerscheinung der Tablet-Bewegung sorgt in Technikforen und bei Kritikern für Gesprächsstoff. Denn ungefähr zeitgleich mit dem iPad 4 veröffentlichte Apple auch das iPad Mini. Was es mit dieser Zwergenversion der Wunderscheibe auf sich hat, und wie die beiden aktuellen Vertreter der iPad-Saga generell zu bewerten sind, verraten die folgenden Zeilen.

Design & Optik

Sowohl für die 4.0 als auch für die Mini Variante gilt, dass sich Apple bei der Gestaltung des Außenlebens wieder einmal übertroffen hat. Denn die hochwertigen Aluminiumrahmen, die wahlweise im klassisch schwarzen Klavierlack oder im besonders edlen (dafür aber auch etwas empfindlicheren) Metallic-Weiß angestrichen sind, verleihen den iPads schlichtweg Bestnoten in Bezug auf das Design. Zudem liegen beide Modelle hervorragend in der Hand und vermitteln ein angenehmes und sauberes Handling. Mit seinen Ausmaßen von 20 x 13,4 x 0,7 Zentimetern und einem Gewicht von rund 300 Gramm ist das iPad Mini seinem großen Bruder in Sachen Handling jedoch einen Schritt voraus: Zum Lesen von E-Books für unterwegs eignet sich das iPad Mini etwas besser.

Technik-Check

In nahezu allen Bereichen ist das “normale” iPad etwas besser aufgestellt als die Mini Version. So fällt zumindest auf dem aktuellen iPad der Bildschirm nicht nur um 3 Zoll größer (10,1 Zoll insgesamt) sondern auch etwas schärfer aus. Beim Filmeschauen zum Beispiel erscheinen die Farben somit etwas knackiger und die Textzeilen beim Lesen etwas feinkörniger. Auch in Bezug auf den Prozessor hat das iPad 4 ein ganz kleines bisschen mehr Power zu bieten. Doch auch das iPad Mini überzeugt mit einer überraschend schnellen Verarbeitung: Der Dual-Core-Prozessor des A5 Chips macht’s möglich.

Einsatz des Ipads

Wie bereits erwähnt, wiegt das iPad Mini deutlich weniger als das klassische iPad (rund die Hälfte) und eignet sich für den mobilen Genuss von Büchern und Filmen besonders gut. Wer jedoch in den eigenen vier Wänden surfen, lesen und spielen will, ist im Grunde genommen mit dem iPad 4 besser beraten. Beide Modelle sind übrigens mit dem brandneuen Betriebssystem iOS 6 ausgestattet. Will der Besitzer allerdings auch außerhalb des Eigenheims im weltweiten Netz surfen, muss noch einmal deutlich tiefer in die Tasche gegriffen werden: Rund zusätzliche 180 Euro verlangt Apple für die 3G-Ausführungen.

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